Wie bekomme ich Zugang zur Hightech-Community?

„Junge Hightech-Unternehmen trumpfen auf“, so hieß es im KfW/ZEW-Gründungspanel Anfang Dezember. Demnach behaupten sich diese Unternehmen gut und erreichen teils beachtliche Umsätze. Obwohl es im Vergleich zum Vorjahr in 2013 weniger Gründungen gab, war der Beschäftigungseffekt dennoch höher. Interessant ist die Innovationstätigkeit dieser Unternehmen. Die Studie unterscheidet hier zwischen Produktinnovationen, Prozessinnovationen und Marktneuheiten. Das Fazit: „Junge Unternehmen weisen somit nicht nur durchaus beachtliche Innovationsanstrengungen auf, sie haben auch beachtliche Erfolge im Hinblick auf Innovationen und Marktneuheiten vorzuweisen. Diese Innovationsoutputs tragen bereits in jungen Jahren nennenswert zur Umsatzerzielung der Unternehmen bei.“ Wer gehört aber zu diesen Hightech-Unternehmen, und wer nicht? Die Studie trifft eine klare Abgrenzung: Spitzentechnik sowie Hochwertige Technik im Verarbeitenden Gewerbe, Technologieintensive Dienstleister und Software rechnet sie zur Hightech-Branche. Diese werden im Detail sogar genau nach WZ 2008-Code identifiziert.

Für technologieaffine große Mittelständler oder Konzerne ist es nicht unwichtig, das Geschehen im jungen Hightech-Sektor genauer zu beobachten. Jahr für Jahr entstehen neue Unternehmen auf Basis innovativer Technologien und generieren Produktinnovationen, Prozessinnovationen und Marktneuheiten. So wurden laut MAJUNKE Consulting in 2013 insgesamt 321 Venture Capital-Finanzierungen mit einem Gesamtfinanzierungsvolumen von über 1,16 Mrd. Euro abgeschlossen. Im Gegensatz zu 2012 (267 Deals mit einem Gesamtfinanzierungsvolumen von 888 Mio. Euro) bedeutet dies eine Zunahme gegenüber dem Vorjahr hinsichtlich dem Gesamtfinanzierungsvolumen von ca. 30,6 %. (http://vc-startups.com/?p=16119#!).

Eine Reihe von Konzernen haben bereits intensiven Kontakt zur jungen Hightech-Branche aufgenommen und erwerben Unternehmensanteile oder kaufen gleich ganze Unternehmen. Allein in 2013 gab es im Bereich der online-affinen Digitalwirtschaft laut gruenderszene.de eine große Anzahl von Startup-Anteilsübernahmen durch die Old Economy. Konkret wurde z.B. das Verlagshaus Axel Springer, das eine Vielzahl von Akquisitionen tätigte (auch durch Tochterunternehmen wie Stepstone oder Zanox), genannt. Dann: ProSiebenSat1, die ebenfalls mehrfach zugriffen. Oder Paketdienstleister DPD, der sich die HTGF-Anteile an Tiramizoos einverleibte. Die Telekom veräußerte unter anderem Teile seiner Scout24- und 6Wunderkinder-Anteile. US-Unternehmen wie Cisco, das UK-Kredithaus Wonga oder die Schweden von Elanders zeigten, dass der deutsche Markt weiterhin spannend für Exit-Szenarien ist. Zudem konnte Project A mit den Verkäufen von Tirendo und Metrigo überzeugen. (http://www.gruenderszene.de/allgemein/exits-2013-2?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=rss&utm_date=2013-12-31)

Wie können sich technologieaffine große Mittelständler oder Konzerne strategisch so aufstellen, dass Ihnen spannende Optionen in Zukunft nicht mehr durch die Lappen gehen? Der teuerste Weg ist der Aufbau eines eigenen Venture-Capital-Fonds (sog. „Corporate Venture Capital“). Wesentlich günstiger und effizienter ist aber spotfolio.de. Auf dieser Plattform werden alle deutschen Hightech-Unternehmen aufgeführt und im Detail vorgestellt. Täglich werden Daten aktualisiert und es kommen neue Unternehmen hinzu. Mit Spotfolio entgeht einem kein Hightech-Unternehmen mehr, das für die eigene Geschäftsfeldstrategie interessant sein könnte. Finden, beobachten, kaufen – und das höchst komfortabel und für wenig Geld. Leichter war es nie, im Hightech-Sektor tagesaktuell zu sein.

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